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15.01.2018
Illegalen Welpenhandel bekämpfen
Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Das Bezirksamt wird beauftragt, sich gegenüber dem Senat dafür einzusetzen, den tierschutzwidrigen Handel mit Welpen wirksamer zu bekämpfen. Dazu sollte ein bezirksübergreifendes Meldesystem, dass die Veterinär- und Ordnungsämter mit den Polizeidienststellen vernetzt und die Welpenhändler in eine gemeinsame Datenbank einträgt und erfasst, geschaffen werden.
Begründung:

Gerade in sozial schwachen Gegenden floriert der Handel mit den meist aus dem Ausland unter grausamen, tierschutzwidrigen Umständen in Hinterhöfen (sog. "Welpenfarbriken") gezüchteten und dann über die Berliner "Hundemafia" illegal eingeführten Welpen. In Spandau sind leider insbesondere die Staakener Bereiche Heerstr. und Obstallee betroffen. Wenn die Händler in einem Nachbarbezirk erwischt werden, verlegen sie den Verkauf regelmäßig um ein paar Hundert Meter nach Spandau. Ohne ein bezirksübergreifendes Meldesystem zwischen den Bezirken und den Polizeiabschnitten kann nicht erfasst werden, wenn ein Täter bereits in einem anderen Bezirk erwischt wurde und damit eine wirksame Kontrolle nicht stattfinden kann.


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